
Kirche in Bayern am Sonntag, 11. Juli 2010
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Diesen Sonntag im Programm:
Fußball-WM ade - Public Viewing mit dem Würzburger Bischof<>Via Nova – der Pilgerweg verbindet West und Ost<>Gottesbilder im Wandel – Ausstellung in Bamberg zeigt die weibliche Seite Gottes
Penzberg – Landesbischof Friedrich besuchte Moschee
Der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich hat bei einem Besuch der Moschee im oberbayerischen Penzberg der islamischen Gemeinde den Rücken gestärkt. Dort bemühen sich Vertreter der Kirche und der islamischen Gemeinde gemeinsam um Toleranz und Dialog, gerade auch in schwierigen Situationen.
Würzburg - Kiliani-Woche mit Public-Viewing
Das hätten sich die drei Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan vor 1300 Jahren nicht träumen lassen: Ausgelassene Begeisterung an ihrem Gedenktag in und um den Würzburger Dom herum. Die Ursache, was kann es anders sein: die Fußball-Weltmeisterschaft: Zur Eröffnung der Kiliani-Wallfahrtswoche war Public Viewing mit dem Bischof angesagt.
Passau - Via Nova: Pilgerweg wieder ein Stück gewachsen
Der Böhmerwald ist eine etwa 120 Kilometer lange Bergkette entlang der deutsch-tschechisch-österreichischen Grenze. Seit Jahrhunderten sind die drei Länder verbunden durch Pilgerwege und Handelsstraßen. Ein neuer Pilgerweg durch das Bistum Passau heißt Via Nova. Ein Stück davon ist der Kreuzberger Kappellenweg im Landkreis Freyung-Grafenau. Helmut Degenhart berichtet.
Unser Tipp: Ausstellung „Gott weiblich“ in Bamberg
Überraschendes, Aufregendes, Aufrüttelndes muss nicht modern, „von heute“ sein. Manchmal ist gerade ein Blick in längst vergangene Epochen und Kulturen hilfreich, um eigene, für selbstverständlich genommene Einstellungen zu hinterfragen und spannende Entdeckungen zu machen.
Ein Beispiel dafür ist die Ausstellung „Gott weiblich“, die derzeit in Bamberg zu sehen ist. Denn sie zeigt – jedenfalls verspricht das ihr Untertitel - „eine verborgene Seite des biblischen Gottes“. Stefan Hoffmann hat sie für uns besucht.
Hinweis: Zu sehen ist die Ausstellung „Gott weiblich“bis 3.Oktober im Diözesanmuseum Bamberg, täglich - außer montags – von 10 bis 17 Uhr.
Passau – Zeitreise auf dem „Goldenen Steig“
Im Mittelalter war Passau ein wichtiger Umschlagplatz für den Salzhandel nach Böhmen. Das weiße Gold brachte den Fürstbischöfen Reichtum. Der Weg des Salzes heißt daher der goldene Steig. Auf dem goldenen Steig wurden durch so genannte Säumer mit ihren Lasttieren Salz aus Salzburg nach Norden ins Böhmische gebracht. Urkundlich nachgewiesen ist der goldene Steig seit genau eintausend Jahren. Im Bistum Passau konnte man jetzt eine Zeitreise erleben und die Säumer mit ihren Pferden antreffen. Helmut Degenhart berichtet.
Hinweis: Heute sind die Wege sind für den Tourismus erschlossen, Informationen finden Sie unter www.bayerwald-info.de.
Weitere Themen aus der katholischen und evangelischen Kirche sehen Sie in den Nachrichten aus dem Studio Passau.
Kirchenthemen auch auf www.christpod.de
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