
Kirche in Bayern am Sonntag, 18. Juli 2010
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Diesen Sonntag im Programm: Kikaku – friedliche Kampftechnik für Kinder <> Wallfahrt im Rollstuhl – Pilger begegneten dem Würzburger Bischof <> 60 Jahre Waldwinkel – Berufsbildungswerk der Salesianer feiert Geburtstag
Bayreuth – Selbst-bewusst werden im Kinderhaus
Im evangelischen Kinderhaus Bayreuth wird derzeit ein Projekt der Diakonie wissenschaftlich begleitet. Dort ist „Kikaku“ an den Start gegangen. Die Abkürzung „Ki Ka Ku“ steht für Kinderkampfkunst. Kikaku ist aber auch japanisch und heißt: „Würde“. Von Japan kommt die friedliche Kampftechnik jetzt nach Oberfranken.
Aschau - 60 Jahre Berufsbildungswerk Waldwinkel der Salesianer
Das Schuljahr geht zu Ende und viele junge Menschen beginnen jetzt eine Ausbildung oder Lehre. Der Markt ist da ja im Moment ziemlich offen. So suchen die Betriebe teilweise sogar händeringend nach Lehrlingen. Anders ist das für Menschen mit einer Behinderung. Sie haben es viel schwerer, wenn sie eine Lehrstelle oder einen Arbeitsplatz suchen. Aber es gibt Hilfen: Zum Beispiel das Berufsbildungswerk der Salesianer im oberbayerischen Waldwinkel im Landkreis Mühldorf. Dort feierte man jetzt den 60. Geburtstag. Andrea Haagn berichtet.
Würzburg – Kiliani-Wallfahrt für Menschen mit Behinderungen
Rund 17.000 Menschen sind während der Kiliani-Wallfahrt in der zweiten Juliwoche in den Würzburger Dom gepilgert. Für die meisten keine große Angelegenheit: Raus aus dem Haus, rein ins Auto und dann ab nach Würzburg. Für Kranke und Behinderte ist so eine Reise immer ein wenig beschwerlicher. Caritas, Malteser und viele weitere freiwillige Helfer haben trotzdem rund 400 Behinderten den entspannten Gottesdienstbesuch im Rahmen einer Wallfahrt ermöglicht.
Eichstätt – Generalvikar Johann Limbacher verabschiedet
Er ist der zweite Mann in einer Diözese, der Generalvikar. Jeder Bischof beruft sich einen solchen Vertrauensmann, der ihm bei der Leitung der Diözese hilft. Der dienstälteste Generalvikar Bayerns ist Johann Limbacher. Fast 21 Jahre lang leitete er die Diözesan-Kurie des Bistums Eichstätt. Nun geht der 70-Jährige in den wohlverdienten Ruhestand. Von der Verabschiedungsfeier berichtet Anselm Blumberg.
Scheinfeld – Schwarzenberger Passion: 140 Mitwirkende halten zusammen
Es gibt sie nicht nur in Oberammergau: Passions-Spiele. Die szenische Darstellung des Leidens und Sterbens Jesu Christi hat auch im mittelfränkischen Scheinfeld Tradition. Dort gibt es rund um Schloss und Kloster Schwarzenberg alle vier Jahre die „Schwarzenberger Passion“ mit fast 140 Mitwirkenden. Stefan Hoffmann hat den Laiendarstellern bereits 2006 zugesehen und war beeindruckt.
Hinweis:
Gründer der Schwarzenberger Passion war im Jahr 1994 Karl-Heinz Guhr. Der Autor und Regisseur zahlreicher Aufführungen starb im April 2010. Aber sein Lebenswerk, die Passionsspiele in Schwarzenberg, geht weiter. In diesem Jahr ist noch am 24. und 25. Juli Gelegenheit, die Geschichte Jesu mitzuerleben. Informationen im Internet unter www.kloster-schwarzenberg.de
Bayern – Tipp für die Sommerferien: Lesen was geht
Der Monat Juli geht zu Ende und im August beginnen die Ferien in Bayern. Lesen was geht – so lautet der Wahlspruch des Sommerferien Leseclubs in Bayern. Während der Sommerferien können alle Jugendlichen im Alter von 11 bis 14 Jahren in über 75 öffentlichen Bibliotheken Lesestoff ausleihen und gewinnen. In Vilshofen und vier weiteren Büchereien im Landkreis Passau war Helmut Degenhart beim Start des Leseclubs Bayern dabei.
Weitere Themen aus der katholischen und evangelischen Kirche sehen Sie in den Nachrichten aus dem Studio Passau.
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