Kirche in Bayern

Inhalt der Sendung: Bistum Augsburg: Exkommunikation Luthers vor 500 Jahren, Bistum Eichstätt: Nachbildung des Prager Jesuskindes erworben, Erzbistum München und Freising: Neuer Franziskusweg in Ainring, Evang. Presseverband für Bayern e. V.: Immaterielles Weltkulturerbe: Drechseln, Erzbistum Bamberg: Preisverleihung der Katholischen Betriebsseelsorge Bamberg, Erzbistum München und Freising: Religiöses Buch des Monats Januar

Vor genau 500 Jahren kam es zu einem zentralen Ereignis, das letztlich zur Spaltung der Kirche in katholisch und evangelisch führte. Im Januar 1521 exkommunizierte Papst Leo der X. den streitbaren Martin Luther. War das damals eigentlich unabwendbar? Und was heißt das für uns heute - gerade in der Friedensstadt Augsburg? Hier sind die Antworten.

Die Gemeinde Ainring liegt malerisch im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land nahe der Stadt Salzburg - ein Paradies für Wanderer und Bergfreunde. Seit gut einem halben Jahr ist der Ort um einen besinnlichen Themenweg reicher: den Franziskusweg. Er soll Botschaften vermitteln wie Achtung vor der Schöpfung, bewusster Umgang mit Ressourcen, Friede und Gerechtigkeit.

In Wolfgang Millers Werkstatt herrscht ein schwindelerregendes Tempo. Denn die Spindel auf seiner Drehbank rotiert und rotiert und macht aus einem plumpen Holzrohling ein Meisterstück. Der Drechslermeister in der dritten Generation bildet selbst Handwerker zu Meistern aus. Und: neben Stuhl- und Tischbeinen produziert er auch Kunst gegen das Vergessen. Informationen zur Foto-Ausstellung Immaterielles Kulturerbe: Lebendiges Brauchtum https://www.ausstellung-leihen.de/kulturerben

Arbeiter für Gerechtigkeit – so heißt ein Preis der Katholischen Betriebsseelsorge Bamberg, den sie an Arbeitnehmer*innen vergibt, die sich besonders für mehr Solidarität, Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit in ihrem Betrieb einsetzen.

Dieses Mal geht es im spirituellen Buchtipp um das Johannesevangelium.

Rainer Fuchs ist ein evangelischer Diakon aus Nürnberg. Motorradfahren ist für ihn nicht nur ein Hobby, beim Fahrspaß wird er stets daran erinnert, dass das Leben endlich ist. Hunderte Stunden hat es gedauert, bis er die Aussagen seines Glaubens auf seiner Haut manifestierte und jedes seiner Tattoos hat für ihn eine Bedeutung. Sein Idol, neben Jesus, ist Johnny Cash.

Mit der Krankheit leben, die Suchtabhängigkeit loswerden und einen geregelten Alltag führen – das sind die Ziele der Aids-Wohngruppe der Caritas in Unterfranken. HIV-infizierte Menschen mit psychischer Erkrankung erfahren hier die nötige Unterstützung, um wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Das 30-jährige Bestehen der Einrichtung hat der Würzburger Bischof Franz Jung noch vor dem Lockdown zum Anlass genommen, die Wohngruppe zu besuchen.

Wenn eine Person vermisst wird, dann kommt sie zum Einsatz: die Rettungshundestaffel der Malteser in Dachau. Hunde sind wahre Supernasen, denn sie können die vermisste Person „erschnüffeln“. Und dafür müssen die Vierbeiner auch ständig üben.

Mit dem zweiten vatikanischen Konzil in den 1960er Jahren erhielten die Wortgottesfeiern einen deutlich größeren Stellenwert und mit ihm die Laien – eigentlich. Denn auch rund 60 Jahre später liegt der Fokus auf der Feier der Eucharistie. Im Bistum Eichstätt sollen nun Wortgottesfeiern an Bedeutung gewinnen und Laien dafür ausgebildet werden. In Neumarkt wurde dazu ein Liturgiekurs angeboten.

Kirche bedeutet nicht nur sonntags in den Gottesdienst zu gehen, sondern auch das Gemeindeleben und das Zusammengehörigkeitsgefühl, das dadurch entsteht. In der Polnischen Katholische Mission in Nürnberg kann man sehen, wie eng Glaube und kulturelle Identität miteinander verknüpft sind.

Bistum Augsburg:

Exkommunikation Luthers vor 500 Jahren

Vor genau 500 Jahren kam es zu einem zentralen Ereignis, das letztlich zur Spaltung der Kirche in katholisch und evangelisch führte. Im Januar 1521 exkommunizierte Papst Leo der X. den streitbaren Martin Luther. War das damals eigentlich unabwendbar? Und was heißt das für uns heute - gerade in der Friedensstadt Augsburg? Hier sind die Antworten.

Erzbistum München und Freising:

Neuer Franziskusweg in Ainring

Die Gemeinde Ainring liegt malerisch im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land nahe der Stadt Salzburg - ein Paradies für Wanderer und Bergfreunde. Seit gut einem halben Jahr ist der Ort um einen besinnlichen Themenweg reicher: den Franziskusweg. Er soll Botschaften vermitteln wie Achtung vor der Schöpfung, bewusster Umgang mit Ressourcen, Friede und Gerechtigkeit.

Evang. Presseverband für Bayern e. V.:

Immaterielles Weltkulturerbe: Drechseln

In Wolfgang Millers Werkstatt herrscht ein schwindelerregendes Tempo. Denn die Spindel auf seiner Drehbank rotiert und rotiert und macht aus einem plumpen Holzrohling ein Meisterstück. Der Drechslermeister in der dritten Generation bildet selbst Handwerker zu Meistern aus. Und: neben Stuhl- und Tischbeinen produziert er auch Kunst gegen das Vergessen. Informationen zur Foto-Ausstellung Immaterielles Kulturerbe: Lebendiges Brauchtum https://www.ausstellung-leihen.de/kulturerben

Erzbistum Bamberg:

Preisverleihung der Katholischen Betriebsseelsorge Bamberg

Arbeiter für Gerechtigkeit – so heißt ein Preis der Katholischen Betriebsseelsorge Bamberg, den sie an Arbeitnehmer*innen vergibt, die sich besonders für mehr Solidarität, Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit in ihrem Betrieb einsetzen.

Erzbistum München und Freising:

Religiöses Buch des Monats Januar

Dieses Mal geht es im spirituellen Buchtipp um das Johannesevangelium.

Evang. Presseverband für Bayern e. V.:

Referent Ray Fox - Wenn Glaube unter die Haut geht

Rainer Fuchs ist ein evangelischer Diakon aus Nürnberg. Motorradfahren ist für ihn nicht nur ein Hobby, beim Fahrspaß wird er stets daran erinnert, dass das Leben endlich ist. Hunderte Stunden hat es gedauert, bis er die Aussagen seines Glaubens auf seiner Haut manifestierte und jedes seiner Tattoos hat für ihn eine Bedeutung. Sein Idol, neben Jesus, ist Johnny Cash.

Bistum Würzburg:

Bischof Jung besucht Wohngruppe für HIV-infizierte Menschen

Mit der Krankheit leben, die Suchtabhängigkeit loswerden und einen geregelten Alltag führen – das sind die Ziele der Aids-Wohngruppe der Caritas in Unterfranken. HIV-infizierte Menschen mit psychischer Erkrankung erfahren hier die nötige Unterstützung, um wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Das 30-jährige Bestehen der Einrichtung hat der Würzburger Bischof Franz Jung noch vor dem Lockdown zum Anlass genommen, die Wohngruppe zu besuchen.

Erzbistum München und Freising:  

Die Malteser Rettungshundestaffel

Wenn eine Person vermisst wird, dann kommt sie zum Einsatz: die Rettungshundestaffel der Malteser in Dachau. Hunde sind wahre Supernasen, denn sie können die vermisste Person „erschnüffeln“. Und dafür müssen die Vierbeiner auch ständig üben.

Bistum Eichstätt:

Liturgiekurs für Laien

Mit dem zweiten vatikanischen Konzil in den 1960er Jahren erhielten die Wortgottesfeiern einen deutlich größeren Stellenwert und mit ihm die Laien – eigentlich. Denn auch rund 60 Jahre später liegt der Fokus auf der Feier der Eucharistie. Im Bistum Eichstätt sollen nun Wortgottesfeiern an Bedeutung gewinnen und Laien dafür ausgebildet werden. In Neumarkt wurde dazu ein Liturgiekurs angeboten.

Erzbistum Bamberg:

Polnische Katholische Mission in Nürnberg

Kirche bedeutet nicht nur sonntags in den Gottesdienst zu gehen, sondern auch das Gemeindeleben und das Zusammengehörigkeitsgefühl, das dadurch entsteht. In der Polnischen Katholische Mission in Nürnberg kann man sehen, wie eng Glaube und kulturelle Identität miteinander verknüpft sind.

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